Am zweiten Tag war es sehr Metalcore lastig. Los ging es mittags mit den Newcomern von Static Dress die schon gut beeindrucken konnten in der gleißenden Sonne auf der Jupiler Stage. Anschließend ging es dann im Zelt mit As Everything Unfolds stimmungsvoll weiter um dann mit der spanischen Band Bloodhunter zum ersten mal thrasigere Klänge um die Ohren zu bekommen. Employed To Serve wandelten dann wieder eher in Core Gefilden bevor es mit den Briten Green Lung gemächlicher wurde. Ihr leicht psychedelischer Stoner Metal ließe einen sehr entspannt den Nachmittag verleben bevor es dann mit The Ghost Inside wieder zurück zum Metalcore ging, der mich aber nicht so übermäßig mitnahm.
Eine Sache fehlt noch aus aus der letztjährigen Konzert Saison und das ist das Graspop Metal Meeting, welches im Juni im belgischen Dessel stattfand. Ich habe den ersten Festivaltag fertig und er erstreckt sich von gut gemachtem Trash Metal mit Municipal Waste über verträumte Klänge mit Charlotte Wessels bis hin zu härteren Klänge von Motionless in White, die mich im übrigen sehr begeistert haben. Nicht vergessen möchte ich noch Warkings mit ihrer heroischen Darbietung und Landmvrks, die zwar sehr minimalistisch waren aber doch bleibenden Eindruck hinterließen.
Ende September gab es für mich eine Premiere, denn erstmals war ich nicht zum Eishockey schauen in der Rudolf-Weber-Arena, sondern für ein Konzert. Schon erstaunlich das das mehr als 20 Jahre nach meinem letzten Eishockeyspiel war. Im Rahmen ihrer „Greatest Of All Tours“ Tour machte Volbeat mit seiner Begleitung dort halt.
Nachdem ich Anfang des Jahres Bilder und Reviews des letzten Blackfield Festivals im Amphitheater Gelsenkirchen im Jahr 2015 online gestellt hatte, ist es nun an zwei Konzertabenden aus dem Jahr 2016. Den Anfang machen dabei Nothing But Thieves, die den Abend in der Kölner Lanxess Arena im April eröffneten.
Fangen wir mit dem aktuellsten Artikel an: Ein Rückblick auf den vergangenen Sommerurlaub in Italien. Die Rundreise durch den nördlichen Teil des Landes führte vom Lago Maggiore über Rapallo und Pisa nach Florenz. Von dort ging es dann über den Gardasee mit einem Abstecher nach Verona weiter nach Südtirol.
Der Dritte Festival Tag sollte ein trauriger werden. Doch zuvor war noch ein letztes Mal gute Stimmung angesagt, egal ob mit ruhigeren Tönen wie bei The Beauty Of Gemina oder lebhafteren Klängen wie der stimmungsvollen Letzte Instanz. Hier wurde noch einmal alles geboten.
Auch der zweite Tag des Blackfield Festivals war prall gefüllt mit Größen der schwarzen Szene. Leider war auch dieser Tag von anfänglichen Regengüssen geprägt, wodurch ich erst später zum Festivalgelände fuhr. Dann erwartete mich aber ein spannender Start mit .com/kill, dem Nebenprojekt der Diary Of Dreams Mitglieder. Über Sono und Solar Fake ging es dann weiter mit den Rockern von Unzucht, die für ein erstes Highlight des Tages gut waren.
Heute gibt es zum Jahresbeginn mal etwas sehr klassisches was ich endlich zum Abschluss bringen konnte. Bereits seit 2015 schlummern in meinem Archiv die Aufnahmen des Blackfield Festivals im Amphitheater Gelsenkirchen. Ich war damals zum ersten und leider auch einzigen Male dort, denn es war leider die letzte Ausgabe. Auf Grund von steigenden Kosten sahen sich die Veranstalter leider nicht mehr in der Lage das Festival mit der gewohnten Qualität fortzuführen und hatten daher den Entschluss gefasst, das Festival einzustellen.
Da es am Sonntag genau so warm und sonnig wie am Samstag werden sollte, startete der zweite Tag des M'era Luna etwas später. So war ich erst gegen 14:00 vor der Main Stage um einen grandiosen Auftritt der Band dArtagnan zu bestaunen, der es wahrlich mit den Headlinern aufnehmen konnte. Danach gab es dann mit Das Ich ein Urgestein der Schwarzen Szene auf der Club Stage, bevor es wieder zurück zum Hauptbühne ging. Dort ging es mit Schandmaul mittelalterlich weiter. Es freute mich sehr Frontmann Thomas Lindner nach seiner Krebserkrankung wieder auf der Bühne zu sehen. Leider hatte die Chemotherapie seine Stimme in Mitleidenschaft gezogen, so dass er noch nicht wieder singen konnte. Ex-Russkaja Frontmann Georgij Makazaria konnte ihn aber wunderbar ersetzen.
Weiter geht es damit meine aufgelaufenen Bilder online zu stellen. Jetzt geht es um verschiedene Dinge, die ich im Laufe des letzten Jahres gemacht habe. Anfangen möchte ich mit dem Konzert der Band Die Ärzte, die im Oktober 2023 im Rahmen ihrer Herbst des Lebens Tour in der Turbinenhalle Oberhausen Halt machten. Ich hatte das Glück das Abschlusskonzert sehen zu können und wurde wahrlich mit einem wirklich ausführlichen Querschnitt durch ihr Schaffen dafür belohnt.
