20.07.2026 Dänemark
(Canon EOS R6 Mark II mit Canon RF 24-240mm F4-6.3 IS USM)
Nachdem es im letzten Jahr zum Sommerurlaub in den Süden gegangen ist, war nun der Norden dran erobert zu werden. Obwohl ich bereits mehrere Male in Norwegen und Schweden zu Gast war, hatte ich Dänemark immer ausgespart. Zu Unrecht wie sich herausstellen sollte.
Der erste Ort war Scherrebeck von wo es rüber zur Insel Rømø ging. Eine landschaftlich tolle Insel geprägt durch Heidelandschaft und einem unglaublich großen Strand vergleichbar dem bei Sankt Peter Ording, auf den man auch mit Fahrzeugen fahren durfte. Auf dem Weg in Richtung Aarhus wurde ein kurzer Zwischenstopp in Esbjerg gemacht um sich die gigantischen weißen Personen anzuschauen, die stumm aufs Meer hinaus blicken. In Aarhus selbst ging es dann zunächst mal ins Freilichtmuseum Den Gamle By. Dieses faszinierende Museum zeigt in verschiedenen Straßenzügen verschiedene Epochen des Aarhuser Lebens. Direkt am Eingang dreht sich alles um die Jahre um 2014, danach geht es dann immer weiter in die Vergangenheit über 1974, 1927 bis in die Epoche zwischen 1600 und 1900. In allen Bereichen stehen originale Gebäude aus den jeweiligen Epochen inklusive der Einrichtung, so dass man sich ein gutes Bild über die jeweilige Zeit machen kann. Unterstützt wird das noch von jeder Menge Museumsangestellter in zeitgenössischer Kleidung, die entweder Tätigkeiten aus der jeweiligen Zeit demonstrieren oder bereitwillig mit den Besuchern Unterhaltungen über die verschiedenen Epochen führen. Alles in allem absolut lohnenswert. Genau so wie Aarhus selbst, welches am Tag darauf noch genauer erkundet wurde.
Die Reise ging im folgenden weiter nach Odense, der Geburtsstadt Hans Christian Andersens. Hier lohnt auf jeden Fall ein Besuch in seinem Geburtshaus mit dem angeschlossenen Museum. Dieses vermittelt auf märchenhafte Weise in fantastischen Settings das Leben des Autors vermischt mit seinen Märchen und anderen seiner künstlerischen Aktivitäten. Gerade für Kinder ist der letzte Teil lohnenswert wo man sich nach Herzens Laune verkleiden kann um märchenhafte Geschichten spielerisch zu erleben. Oberhalb dieses Bereichs findet sich zusätzlich ein großes Atelier in dem man seine künstlerische Ader in Form von Tusche Malereien, Scherenschnitten oder Kollagen ausleben kann. Eines der tollsten Museen, in dem ich bislang gewesen bin. Außer der Gegend um das Geburtshaus mit weiteren wunderschönen alten Gebäuden hatte Odense in meinen Augen aber nicht mehr wirklich viel zu bieten.
Daher ging es auch direkt am folgenden Tag weiter nach Rosskilde. Der malerische Ort am Fjord vor den Toren Kopenhagens ist landschaftlich sehr lohnenswert und auch der Dom mit seinen unzähligen Königsgräbern bietet jede Menge zu entdecken. Von dort aus ist es dann nur noch einen Katzensprung in die Metropole Kopenhagen. Mit seinen schönen Parks und spannenden Gebäuden gibt es viel zu sehen. Hinzu kommen dann noch jede Menge Museen, die ich aber bei diesem Besuch vollkommen ausgespart hatte. Da es am dritten Tag recht heiß war, fuhr ich raus an den Strand zur Ostsee um dort entspannt den Tag zu verleben.
Langsam ging es dann wieder Richtung Heimat. Zunächst aber nur südwärts um auf Møn noch einen Zwischenstopp zu machen und sich die beeindruckenden Kreidefelsen anzuschauen. Dagegen wirken selbst die Rügener Felsen klein. Damit die Rückfahrt nicht zu lang wurde, war kurzfristig noch Schleswig mit seinem Wickingermuseum Haithabu als Ziel eingeplant. Auch dieses Museum ist insbesondere für Familien sehr lohnenswert wo man im Ausstellungsteil viel über die Lebensweise der Wickinger erklärt bekommt und dieses im Anschluss im Museumsdorf noch live von vielen freiwilligen Bewohnern gezeigt und erklärt zu bekommen. Alles in allem eine wirklich lohnenswerte Reise einmal quer durch unser Nachbarland.





































































































































































































































