Homepage der niederländischen Band Autumn.
Homepage der niederländischen Band Autumn.
Es war für mich eine Premiere und für das Grafschafter Metalfest die dritte Auflage. Es sollte viele lokale Bands, aber auch internationale Gäste im Laufe des Nachmittags und Abends zu bestaunen geben. Den Auftakt machten die Lingener Jungs von A Place To Fall. Ihr Metalcore war schon mal ein guter Auftakt in den langen Festivaltag.
Der letzte Tag auf dem Graspop war von zwei Dingen geprägt: Japan und Altmeister vor dürftiger Kulisse. Am Mittag machten Crossfaith aus dem Land der aufgehenden Sonne direkt mal jedem klar, dass hier eine Menge Bewegung im Publikum gefordert war. Dem wurde mit jeder Menge Circle Pits und Gehüpfe auch klaglos gefolgt.
Der dritte Festivaltag begann es morgens im Zelt bei Vowws bereits mit einem Auftritt, der eher an moderne Kunst erinnerte. Im Anschluss daran konnte Last Train dann aber weitaus mehr überzeugen. Die sehr energiereiche Performance der noch recht jungen Band ließ keinen kalt. Zurück im Metal Dome war es zur Mittagszeit ungewöhnlich voll. Der Grund waren die Schweden von Self Deception. Ihr sehr poppiger Coremetal kam gut an, die Bühnenshow fuhr mit Pyrotechnik auch richtig groß auf. Aber insgesamt konnten sie mich nicht vollkommen erreichen.
Das Festival kam langsam aber sicher zum Ende. Aber nicht, bevor Rage gespielt hatte. Im Vergleich zu den anderen Bands des Tages schon ein ganz anderes Kaliber. Seit mittlerweile 40 Jahren tourt Rage über die Bühnen dieser Welt und machte an diesem Tag den Laden zu. Die Besatzung hatte immer wieder mal gewechselt, nur Peter "Peavy" Wagner bildete die einzige Konstante. Ihm zur Seite standen heute Abend sein Gitarrist Jean Bormann und Schlagzeuger Vassilios "Lucky" Maniatopoulos.
Bei Scalptures versammelte sich die größte Menge des Tages vor der Bühne um dem Auftritt der fünf Bielefelder beizuwohnen. Die ließen sich nicht lange bitten und legten direkt wie die Feuerwehr mit "The Fall..." aus ihrem aktuellen Album "Landkrieg" los. Auch hier war wieder Death Metal Programm, wenngleich in etwas anderer Ausprägung als bei den bisherigen Genrevertretern. Zusätzlich machte sich die unbändige Energie positiv bemerkbar, mit der sie permanent über die Bühne wirbelten.
Nach den Musikern von Symbtomy hatten Kozoria die zweit-weiteste Anreise. Die Klänge blieben hart, aber die Ausrichtung änderte sich. Die vier Jungs aus Frankreich brachten wieder melodischere Riffs und zwischenzeitlichen Klargesang zurück auf die Bühne. Das ganze gepaart mit einigen Synthie Einspielern ergab eine wirklich leckere Mischung, die auch das Publikum nicht kalt ließ. Ich empfand es als eine Mischung aus Gojira gepaart mit Anleihen bei Children Of Bodom.
Es hieß früh aufstehen, denn bereits um 5:30 mussten sich mehr als 500 Krefeld Pinguin Anhänger am Krefelder Hauptbahnhof versammeln um gegen 6:00 die lange Reise gen Straubing zu starten. Dies wurde aber gerne in Kauf genommen und so war die Stimmung bereits auf dem Hinweg hervorragend.
Bereits am Samstag sehr früh morgens ging es mit dem Bus von Krefeld aus los in die Hansestadt um sich zunächst den Ort mit seinen Sehenswürdigkeiten anzuschauen und am Sonntag dann in die O2 World zu kommen und möglichst die drei Punkte mitzunehmen. Da Servus TV das Spiel live im TV übertrug verlagerte sich das erste Bully zunächst um eine Stunde nach hinten. Dafür wurde aber freundlicherweise die Choreographie zum Motto der Fahrt "Ballermann 6-unddreissig" gezeigt. Hierzu waren viele in Shorts und T-Shirt ins Stadion gekommen (wovor ich meinen Hut ziehe, denn es war unglaublich kalt draußen).
Das Spiel war relativ kurzfristig angekündigt worden und so fanden auch "nur" 513 Fans den Weg in die Nordhorner Eissporthalle. Für die Ritter sollte es der erste echte Test gegen einen ebenbürtigen oder sogar stärkeren Gegner sein, denn kein geringerer als der amtierende Meister der niederländischen 2. Liga, die Romijnders Devils aus Nimwegen waren zu Gast.
Diesen Sommer ging es südwärts in den Urlaub. Nachdem der erste Zwischenstop in Kehl am Rhein eingelegt wurde, ging es von dort einfach nur kurz mit dem Fahrrad mittels Fahrrad- / Fussgängerbrücke über den Rhein ins französische Straßbourg. Größer könnte ein Kontrast nicht sein. Straßbourg mit seinem mittelalterlichen Charme und den wunderschönen alten Gebäuden in der gesamten Innenstadt und das eher funktional gebaute Kehl mit 60er Jahre Charme auf der gegenüberliegenden Rheinseite.
Ich hatte durch ein Gespräch erfahren, dass es in den Niederlanden einen reinen Tierpark nur mit Affen gibt. Nach kurzer Recherche zeigte sich, dass es sich hierbei um Apenheul in Apeldoorn handelte. Also gab es kurzerhand einen weiteren Punkt für die Tierparkliste.
Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal im NaturZoo Rheine zu Besuch war. Aber auch jetzt im Herbst hat der Zoo seinen Reiz. Der Schwerpunkt liegt hier auf den vielen Affenarten, die sich hier beobachten lassen. Seien es die Kattas, Bartaffen, oder auch die beeindruckenden Dscheladas in ihrem großen Gehege. Insbesondere der Affenwald, wo man gewollt oder ungewollt hautnahen Kontakt mit Berberaffen aufnehmen kann hatte mich schon in meiner Kindheit beeindruckt.