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Pro-Pain Artikel

16.06.2023 Pro-Pain

Graspop Metal Meeting

Dessel (Belgien)

(Canon PowerShot G7 X Mark II)

Von der South Stage ging es direkt rüber nebenan auf die North Stage, wo sich die Jungs von Pro-Pain bereit machten. Die US-amerikanische Band war bereits zum siebten Mal in Dessel auf dem Graspop zu Gast und kann auf eine beachtliche Karriere von mehr als 30 Jahren zurückblicken. Auch wenn die einzige Konstante über die lange Zeit Bassist und Sänger Gary Meskil ist. Bereits als die Klänge des Intro des 2002er Albums „Shreds Of Dignity“ erklangen war klar, was gleich passieren würde.
Das Intro ging direkt über in „Unrestrained“ vom 2010er Album „Absolute Power“ und bildete den Startschuss für ein energiegeladenes Set. Obwohl die Temperaturen bereits wieder hoch waren, zeigte die Menge sich davon unbeeindruckt. Die Pits gingen auf und die Crowdsurfer eroberten den Luftraum, den sie bis zum Ende des Sets auch nicht mehr hergaben. Da sich in 30 Jahren eine Menge Material angesammelt hatte, war die zur Verfügung stehende Zeit natürlich etwas knapp. Trotzdem gab es einen großen Querschnitt durch ihr gesamtes Schaffen angefangen bei aktuelleren Stücken wie „Deathwish“ vom 2013er Album „The Final Revolution“ und man arbeitete sich über das 1999er Album „Act Of God“ mit Songs wie „In For The Kill“ langsam weiter in die Vergangenheit bis dann mit dem Abschlusssong „Make War (Not Love)“ vom 1994er Album „The Truth Hurts“ der Anfang der Bandgeschichte erreicht wurde.
Die Band präsentierte eine druckvolle Mischung aus Hardcore und groovenden Rhythmen, was teilweise auch schon in Richtung Metalcore ging. Dazu Dröhnte nicht nur Meskils Bass ordentlich und er bölkte einem aggressiv die Songs entgegen, sondern auch seine Mitstreiter Greg Discenza und Eric Klinger an den Gitarren, sowie im Hintergrund Jonas Sanders am Schlagzeug waren nicht minder lebhaft. Von Song zu Song stieg die Stimmung auf und vor der Bühne. Es blieb damit eine weitere wirklich überzeugenden Performance an diesem Tag, die mir wirklich nachhaltig im Gedächtnis blieb. Pro-Pain sind wirklich eine Wucht und wer sie mal in seiner Nähe zu Gast haben sollte, sollte nicht lange zögern um sie mal live zu erleben.

Setlist:

  • Shreds Of Dignity (Intro)
  • Unrestrained
  • Stand Tall
  • Un-American
  • Neocon
  • No Way Out
  • Deathwish
  • Gone Fishin'
  • In For The Kill
  • The Shape Of Things To Come (Max Frost&The Troopers Cover)
  • Shine
  • Make War (Not Love)

 

Weblinks:

Karte:

Bilder:

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