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Megadeth Artikel

02.08.2014 Megadeth

Wacken Open Air XXV

Wacken (Deutschland)

(Pentax K-5 mit Sigma AF 70-200mm 2.8 EX DC APO HSM II)

Nachdem Amon Amarth eine Wahnsinnsshow auf der True Metal Stage gezeigt hatten ging es nahtlos auf der Black Stage mit dem nächsten Höhepunkt weiter. Ein weiterer Vertreter der Big Four des Thrash Metals machte Wacken seine Aufwartung: Megadeth! Nachdem Slayer bereits am Vortag mächtig den Acker gerockt haben durften nun die Mannen um den Gitarristen und Sänger Dave Mustaine zeigen, was sie drauf hatten.
Auch sie sind bereits Urgesteine und seit 1983 auf den Bühnen dieser Welt unterwegs. Der Abend sollte aber zunächst mal mit einer Panne losgehen. Alle sind auf der Bühne und bearbeiten ihre Instrumente, nur aus den gewaltigen boxen ertönt: Nichts! Die technischen Pannen ziehen sich irgendwie durch das gesamte Set. Ist aber egal, denn das ist grandios. Schon direkt am Anfang mit "Hangar 18" vom "Rust In Peace" Album und "Wake Up Dead" von "Peace Sells..." brachte dann doch Bewegung in die Menge vor der Bühne. Das konnte man von Steve Mustaine nicht gerade behaupten, der das gesamte Konzert über stoisch an seinem Mikro verharrte. Die Rollen der Anheizer übernahmen statt dessen Gitarrist Chris Broderick und Bassist sowie Mitgründungsmitglied David Ellefson. Nicht zu vergessen der Mann an der Schießbude Shawn Drover.
Nicht fehlen durfte natürlich auch Maskottchen Vic Rattlehead welches einen kurzen Auftritt zwischendurch hatte. Also weiter im Set und weiter mit den Hits, die einen guten Querschnitt bilden und mit dem Kracher "Holy Wars... The Punishment Due" vom anfangs schon erwähnten "Rust In Peace" Album ihr Ende finden.
Klasse Musik (wenn auch etwas leise, da können die Toningenieure sich eine Scheibe von Slayer am Vorabend abschneiden), tolle Videoeinspieler auf der riesigen Leinwand und ein Chris Broderick der richtig Laune machte stehen auf der Haben Seite. Leider ist dann ein miesepetriger Steve Mustaine der sich zwar technisch klasse aber sehr emotionslos durchs Set spielt und auch sonst wollte der Funke nicht wirklich auf das Publikum überspringen. Sie gehören neben Metallica, Slayer und Anthrax zu den Big Four des Thrash Metals, aber Slayer am Vorabend hat da wirklich vorgemacht, wie man die Luft zum brennen bringt und das ohne große Show. Somit fande ich den Auftritt ganz nett, brauch aber keine Wiederholung.

Setlist:

  • Prince Of Darkness (Intro)
  • Hangar 18
  • Wake Up Dead
  • In My Darkest Hour
  • Skin O'My Teeth
  • Sweating Bullets
  • Tornado Of Souls
  • Poison Was The Cure
  • She-Wolf
  • Trust
  • Kingmaker
  • Cold Sweat (Thin Lizzy Cover)
  • Symphony Of Destruction
  • Peace Sells

Encore:

  • Holy Wars... The Punishment Due
  • Silent Scorn (Outro, Sid Vicious Song)

 

Weblinks:

Karte:

Bilder:

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