Sprache auswählen

Black Mirrors Artikel

16.06.2023 Black Mirrors

Graspop Metal Meeting

Dessel (Belgien)

(Canon PowerShot G7 X Mark II)

Am zweiten Tag ging es zunächst recht entspannt im Metal Dome los. Auf dem Programm stand die belgische Rockband Black Mirrors. Das female fronted Gespann um Sängerin Marcella Di Troia hatte eine interessante Mischung aus Rock, Blues, und Hard Rock im Gepäck. In den knapp 10 Jahren ihres Bestehens gab es allerdings erst eine überschaubare Menge an Releases.
Daher ging es zunächst mal mit dem Song „Snake Oil“ aus dem aktuellsten Album „Tomorrow Will Be Without Us“ aus dem letzten Jahr los. Die Menge im Zelt war zu der frühen Stunde (es war halt gerade erst 12:00) noch recht überschaubar. Leider, muss man da fast sagen, denn die Brüssler waren musikalisch wirklich beeindruckend gut. Bei der Bühnenperformance zeigte sich aber schnell, dass Di Troia der Mittelpunkt war und ihre Mitmusiker Pierr Lateur an der Gitarre, Gino Capon am Bass und last but not least Edouard Cabuy am Schlagzeug zwar nicht nur schmückendes Beiwerk waren, aber doch etwas zurückgezogen agierten.
Das ganze wurde stimmungs mäßig sehr schön von der großen LED Leinwand der Bühne eingebettet, deren Hintergründe zwischen Flammenmeer und dunklen Farben changierten. Mit „Günter Kimmich“ wechselte man zur Halbzeit des Sets dann rüber auf das zweite, etwas ältere Werk „Look Into The Black Mirror“ aus dem Jahr 2018. Nach und nach strömten auch mehr Menschen in das Zelt und die Stimmung wurde von Minute zu Minute besser. Das erzeugte ein Wechselspiel mit den Musikern und so war der Applaus doch recht groß, als die Band sich nach rund 40 Minuten mit dem Song „Burning Warrior“ druckvoll verabschiedete.
Mir war Black Mirrors zunächst noch kein Begriff gewesen. Beim durchhören der Bands hatten sie aber doch einen so positiven Eindruck hinterlassen, dass ich sie an diesem Morgen auf meine Liste aufgenommen hatte. Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht. Di Troia, die genau wusste wie man ein Publikum in seinen Bann ziehen kann, gepaart mit einer tollen Stimme und rockigen Klängen von ihren ebenso tollen Mitmusikern. Das war schon ein wirklich überzeugendes Gesamtpaket. Dankenswerterweise füllte sich das Zelt ja auch während ihrer Show, denn sie hätten es absolut nicht verdient gehabt vor leeren Rängen zu spielen.

Setlist:

  • Snake Oil
  • Lost In Desert
  • Günther Kimmich
  • Funky Queen
  • Tears To Share
  • Lay My Burden Down
  • Hateful Hate, I'll Kill You
  • Burning Warriors

 

Weblinks:

Karte:

Bilder:

2023_06_16_Black_Mirrors_001
2023_06_16_Black_Mirrors_002
2023_06_16_Black_Mirrors_003
2023_06_16_Black_Mirrors_004
2023_06_16_Black_Mirrors_005
2023_06_16_Black_Mirrors_006
2023_06_16_Black_Mirrors_007
2023_06_16_Black_Mirrors_008
2023_06_16_Black_Mirrors_009
2023_06_16_Black_Mirrors_010
2023_06_16_Black_Mirrors_011
2023_06_16_Black_Mirrors_012
2023_06_16_Black_Mirrors_013
2023_06_16_Black_Mirrors_014

Weitere Konzertbeiträge