Phenomy Intro

Stilistisch ging es nach Die From Sorrow etwas anders weiter. Phenomy war der Sieger im Libanon und hatte schon einiges hinter sich, als sich endlich der Vorhang der Headbanger Stage öffnete. Zuerst hatte ihr Flug erhebliche Verspätung, so dass sie erste spät auf dem Wacken Open Air eintrafen und dann gab es kurz vor dem Auftritt noch Probleme mit der Gitarre.

Die From Sorrow Intro

Der Donnerstag begann wie schon der Mittwoch im Zelt mit den Metal Battle Bands. Mit Die From Sorrow betrat der chinesische Sieger die Bühne und in der kurzen Zeit die den Jungs zur Verfügung stand konnten sie mit ihrem Melodic Death Metal voll überzeugen. Nachdem am Vortag aber noch eine Menge los war, kehrte nun wieder das gewohnte Bild ein. Die Zahl der Menschen vor der Bühne war zu dieser Zeit doch recht überschaubar.

Heilung Intro

Zum Abschluss des Tages ging es dann hinaus zum einzigen Besuch der Wackinger Stage auf diesem Wacken. Die deutsch-dänische Band Heilung stand auf dem Programm, doch leider verhinderte ein technisches Problem den pünktlichen Beginn. Nach hektischem Gewusel auf der Bühne konnte die Show dann doch noch um 23:30 mit 30 Minuten Verspätung beginnen.

Backyard Babies Intro

War es bei Nazareth schon stimmungsvoll, so ließen die vier Jungs von Backyard Babies die Luft im Zelt brennen (allerdings nur im übertragenden Sinn). Die Schweden hatten klassischen Punk / Hard Rock im Gepäck und ließen gleich zu Beginn jeden im leider etwas geleerten Zelt wissen, was ihre Mission an diesem Abend war: Wirklich jeden in diesem Zelt in Bewegung zu versetzen!

Nazareth Intro

Fish konnte ja schon auf eine lange Musikergeschichte zurückblicken, aber die nun folgenden Nazareth wurden bereits im Jahre 1968 gegründet. Das einzige Gründungsmitglied, welches noch mit dabei war, war Bassist Pete Agnew. Alle anderen Bandmitglieder wurden über die Jahre ausgetauscht und die übrigen Mitstreiter waren daher Carl Sentance der für den Gesang zuständig war, Jimmy Murrison an der Gitarre und Lee Agnew, Sohn des Bassisten, am Schlagzeug.

Fish Intro

Nach den doch sehr lautstarken Klängen von An Theos gab es einige Zeit später dann ruhigeren und nachdenklicheren Sound des schottischen Multitalentes Fish zu hören. Das gehobenere Alter des Künstlers (immerhin schon 60) und auch die Tatsache, dass er schon seit Anfang der 80er auf der Bühne stand war wohl der Grund, das auch das Publikum schon vom Durchschnitt her etwas älter war.

An Theos Intro

Nachmittags startete für mich das diesjährige Wacken Open Air 2018 traditionell im Zelt mit den Metal Battle Bands. In diesem Jahr sollte der Rumänische Vertreter An Theos mit einer Mischung aus Folk und Pagan Metal den Auftakt in den ersten Tag bilden und die Bühne wurde direkt mal gut gefüllt.

Nightwish Intro

Langsam aber sicher neigt sich das diesjährige FortaRock dem Ende entgegen, aber nicht bevor der große Headliner Nightwish gespielt hat. Die mittlerweile multinationale Band ist gerade auf ihrer Decades Festival Tour auf der es ganz wie auf dem dazu gehörigen Album ein Best-Of mit remasterten Stücken ihrer zahlreichen Alben gibt. Frontfrau Floor Jansen hatte ein Heimspiel und auf Grund dessen natürlich einen besonderen Sympathiebonus.

Meshuggah Intro

Nachdem Alestorm meine körperlichen Akkus ganz schön in Anspruch genommen hatte, musste ich diese erst mal aufladen. Also ab an die Frittenbude (die besten, die ich bislang gegessen hatte). Zu den entspannenden Klängen von Opeth dann noch was getrunken (bei deren sehr minimalistischen Bühnenshows reicht es sie zu hören) und dann auf zum Endspurt. Der Begann mit den Schweden von Meshuggah.

Alestorm Intro

Vor der Main Stage war es gut gefüllt denn das erste absolute Highlight des Tages sollte nun hier stattfinden. Aber wenn man einen Blick auf die Bühne wirft stellt man sich unweigerlich die Frage: Bin ich hier auf einem Metal-Festival oder beim Kindergeburtstag? Mitten auf der Bühne steht eine riesige aufblasbare Gummiente, die Banner zieren Enten mit Bananenkörper und alles ist in quietschbunten Farben gehalten.